Bataillone der Brigade
Fallschirmjägerbataillon 283


Das Fallschirmpanzerabwehrbataillon 283 (FschPzabwBtl.283) wurde ab Oktober 1990 im Rahmen der vorgezogenen Organisationmaßnahmen zur Heeresstruktur V aufgestellt. Es wurde aus dem aufzulösenden Fallschirmjägerbataillon 253 und dem aufzulösenden Panzerbataillon 283, bisher Panzerbrigade 28, gebildet und am 10.Februar 1992 in Münsingen in Dienst gestellt. Der Teil Fallschirm im Namen bedeutete nicht, dass die Kräfte des Bataillons mit Fallschirmen abgesetzt werden sollen, sondern war traditionell Bestandteil der Namen der Verbände einer Luftlandebrigade.
In der Heeresstruktur V der Bundeswehr sollte u.a. die Fähigkeit der Luftlandebrigaden, massierte Panzerangriffe abwehren können, verstärkt werden. Daher wurde ein Bataillon dieser Brigaden in ein Panzerabwehrbataillion umgegliedert. Die Fallschirmjägerbataillone verfügten zwar bereits mit den Luftlandepanzerabwehrkompanien (4. U. 5. Kompanie) über entsprechende Fähigkeiten mit KRAKA/Milan, doch hatte deren Besatzung im Kampf keinerlei Schutz, da das Fahrzeug ungepanzert war. Dieser Mangel sollte durch die Ausrüstung der neuen Bataillone behoben werden. Das Bataillon wurde mit Auflösungsappell am 19. September 1996 zum 30. September 1996 aufgelöst.
Gliederung:
  - Eine Stabs-und Versorgungskompanie, sowie vier Panzerabwehrkompanien
Standorte:
  - Ab 1990 in Münsingen in der Herzog-Albrecht-Kaserne
Kommandeure:
  - April 1992 – Juni 1994 OTL Guderian (Sohn des Panzergenerals Günther Guderian und Enkel der „Panzerlegende“ Heinz Guderian)
  - Juni 1994 – Mai 1996 OTL Halbauer
  - Mai 1996 – Sept. 1996 M Claus
 
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